{"id":11,"date":"2017-02-16T20:44:10","date_gmt":"2017-02-16T19:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/stefaniemildenberger.de\/wp\/?page_id=11"},"modified":"2017-05-26T14:24:20","modified_gmt":"2017-05-26T12:24:20","slug":"vita","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefaniemildenberger.de\/wp\/ueber-mich\/vita\/","title":{"rendered":"Vita"},"content":{"rendered":"<p>Mit den Jahren wird mir immer mehr klar, dass die Auseinandersetzung mit Musik ein existenzielles Bed\u00fcrfnis f\u00fcr mich ist, ebenso unverzichtbar wie das Atmen. Sich mit Musik besch\u00e4ftigen bedeutet, sich auf die Suche zu begeben. Auf die Suche nach neuen Kl\u00e4ngen, Stilen, Ausdrucksformen und Harmonien. Musik kann Heimat sein, aber auch fremd bleiben. Als P\u00e4dagogin suche ich nach dem richtigen Zugang, dem Weg zu lernen und zu verstehen. Und als K\u00fcnstlerin bin ich auf der Suche nach der eigenen Stimme, ihrem Klang und ihrem Charakter und damit letztlich auf der Suche nach der eigenen Identit\u00e4t. Das ist eine Suche, die ein Leben fortdauert und die einen \u2013 wenn man die Geduld aufbringt und die Sehnsucht einen nicht losl\u00e4sst \u2013 immer aufs Neue erfreut, herausfordert und inspiriert.<\/p>\n<p>Musik professionell zu betreiben, ist mir nicht unbedingt in die Wiege gelegt worden. Erst in den Teenagerjahren erhielt ich meinen ersten Instrumentalunterricht auf der Geige und sp\u00e4ter am Klavier und es vergingen wiederum einige Jahre, bis mir klar wurde, dass meine Leidenschaft zur Musik so gro\u00df ist, dass ich mein Hobby zum Beruf machen m\u00f6chte. Mit dem Wechsel ans Dr. Hoch\u2019s Konservatorium in Frankfurt erhielt ich dann die F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung, um 2006 die Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcr Schulmusik in Mainz zu bestehen. Ich genoss die breite inhaltliche Aufstellung des Studiums sehr: das intensive Studium klassischer Klaviermusik, die musikwissenschaftlichen, musiktheoretischen und p\u00e4dagogischen Anteile des Studiums und das wissenschaftliche Arbeiten, den Geigen-, Gesangs- und Dirigierunterricht sowie das Singen in verschiedenen Ch\u00f6ren. Jedoch wurde mir auch immer mehr bewusst, dass das Berufsziel, Lehrer an einem Gymnasium zu werden, nicht meines ist. Immer mehr wuchs in mir der Wunsch, mehr an meiner Stimme zu arbeiten und Wege zu finden, meine Gef\u00fchle und Emotionen \u00fcber meine Stimme auszudr\u00fccken. Mit dem klassischen Gesang hatte ich gro\u00dfe M\u00fche und sp\u00fcrte einen gro\u00dfen inneren Widerstand gegen diesen Stimmsound, sodass ich beschloss, nochmal alles auf Null zu setzen und mich auf die Suche nach meinem eigenen individuellen Stimmklang zu machen, der sich f\u00fcr mich und meinen K\u00f6rper stimmig anf\u00fchlt. Au\u00dferdem hatte ich das Gef\u00fchl, kein &#8218;richtiger&#8216; Musiker zu sein, denn ohne Noten hatte ich nichts zu sagen. So startete ich nach Abschluss des 1. Staatsexamens 2006 ein zweites Studium, in welchem ich neben neuen Gesangstechniken auch mit freieren Formen der Interpretation und Improvisation experimentierte.<\/p>\n<p>Intensive Studienjahre mit vielen Pr\u00fcfungsphasen, Zeiten der totalen Umorientierung und Suche, krisenhaft und zweifelnd, haben mich gezwungen, immer wieder meinen Lernweg zu hinterfragen und nach M\u00f6glichkeiten zu suchen, sich selbst ein besserer P\u00e4dagoge zu sein. So ist u.a. die Besch\u00e4ftigung mit Yoga ein fester Bestandteil meines Weges geworden. Musik spielt auf unserem K\u00f6rper wie auf einem Instrument, daher muss der K\u00f6rper wie ein Instrument immer wieder neu gestimmt werden. Der K\u00f6rper muss eine Balance zwischen Spannung und Entspannung finden, geerdet und zugleich durchl\u00e4ssig sein, um nicht ein Hindernis und Blockade f\u00fcr technische Schwierigkeiten und den musikalischen Ausdruck darzustellen. K\u00f6rperarbeit in Verbindung mit dem Atem ist daher auch Teil meines Unterrichts. Gerade weil ich selbst die H\u00f6hen und Tiefen einer k\u00fcnstlerischen Entwicklung kenne, betrachte ich es als Privileg, andere Menschen auf ihrer Suche zu begleiten \u2013 ob jung oder alt. Wohin es mich k\u00fcnstlerisch noch verschlagen wird, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Aber die Suche bleibt weiter spannend und ich bin offen und neugierig f\u00fcr neue Erfahrungen und Entwicklungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Jahren wird mir immer mehr klar, dass die Auseinandersetzung mit Musik ein existenzielles Bed\u00fcrfnis f\u00fcr mich ist, ebenso unverzichtbar wie das Atmen. 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